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Startseite » Die besten Lernmethoden » Ganzheitliches Lernen


Leichter lernen - leichter leben . . .
. . . durch ganzheitliches Lernen.

Unsere Gehirnhälften haben unterschiedliche Funktionen. Die linke Gehirnhälfte ist verantwortlich für analytisches Denken, besonders für Sprache und Logik. Die rechte Gehirnhälfte ist verantwortlich für unsere Kreativität, unsere Gefühle, unser Orientierungsvermögen und für das Zusammensetzen der Informationen zu einem Ganzen. Lernen, Denken und Behalten sind aber nur dann erfolgreich, wenn beide Gehirnhälften zusammenarbeiten.

Die Gehirnhälften sind bei den verschiedenen Menschen unterschiedlich ausgebildet. So unterscheiden wir zwischen verschiedenen Lerntypen, wie sie unter "Die besten Lernmethoden" beschrieben sind. Es ist zwar sinnvoll, anfänglich den Lerntyp des Kindes zu unterstützen und somit seine Stärken zu fördern. Auf Dauer aber ist es besser, die Gehirnhälften anzugleichen, um so die Kapazität stärker ausschöpfen zu können.

Ruhiges Sitzen und die einseitige Nutzung des Gehirns, wie dies auch heute noch in fast allen Schulen praktiziert wird, (hier hauptsächlich die für Denkprozesse zuständige linke Gehirnhälfte), führt zu einer ständigen Unterforderung und Schwächung des Gehirns. Es ist erwiesen, dass wir nur ca. 20 % von dem speichern, was wir nur hören, aber 90 % von dem, was wir hören, sehen, riechen und anfassen können. Lernen wird also umso leichter und erfolgreicher, je mehr Sinne - für die die rechte Gehirnhälfte zuständig ist - wir in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus bedeutet stundenlanges Stillsitzen - besonders für jüngere Schüler - Stress. Der amerikanische Pädagoge Dr. Paul Dennison, einer der Begründer der Educational-Kinesiologie, entdeckte während seiner mehr als 20jährigen Arbeit mit Kindern und Erwachsenen mit Lernproblemen, dass gerade in Stresssituationen unsere Denkfähigkeit blockiert ist. Durch Stress klappt die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften oft schlecht oder gar nicht, so dass es zur Lernblockade kommen kann.

Durch bestimmte Bewegungsübungen können beide Gehirnhälften, aber auch Augen, Ohren und Körperhälften energetisch miteinander verbunden werden, so dass alle Kräfte und Energien für das Lernen mobilisiert werden. Dr. Dennison enwickelte darüber hinaus eine Methode, bei der durch Überkreuzbewegungen die körperliche und geistige Koordination verbessert wurde, so dass sogar bei Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) eine Besserung eintrat - siehe auch unter » Kinesiologie.

Die einzelnen Übungsabläufe werden in den Büchern "Kinesiologie mit Kindern" und "Kinesiologie für Kinder" (siehe unter » Optimale Lernhilfen) beschrieben.