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Leichter lernen - leichter leben . . .
. . . durch erholsamen Schlaf.

Es ist keine Frage, dass Kinder, gerade während der Wachstumsphase, ausreichenden Schlaf brauchen. Die Frage aber ist, wie viele Stunden ausreichend sind. Kinder brauchen - wie Erwachsene auch - individuelle Schlafzeiten, um erholt aufzuwachen. Die einen sind sogenannte Kurzschläfer, die mit wenig Schlaf auskommen, andere brauchen entsprechend mehr Schlaf und werden als Langschläfer bezeichnet. Eine genaue Stundenzahl, wie lange der Schlaf dauern sollte, kann aber nicht gegeben werden, da sie bei jedem Menschen, ob Kind oder Erwachsener, individuell ist.

Entscheidend ist, dass sich das Kind beim Aufwachen ausgeruht und frisch fühlt und in der Lage ist, den Tagesablauf zu meistern. Denn normalerweise holt sich der Körper - gerade bei Kindern - den Schlaf, den er benötigt. Ist das Kind morgens übermüdet und nicht leistungsfähig, sollte mit ihm zusammen überlegt werden, ob es tatsächlich zu wenig Schlaf bekommt oder ob es sich auch sonst nicht gesund oder unwohl fühlt.

Zu frühes ins Bett geschickt werden, kann für das Kind verheerende Folgen haben. Besonders wenn es nicht müde ist, wenn es im Sommer draußen noch hell ist und andere Kinder dort spielen, kann es passieren, dass das Kind stundenlang wach liegt und bald schon an Schlafstörungen leidet, die bis ins Erwachsenenalter andauern können.

Wichtig für einen erholsamen und gesunden Schlaf ist die richtige Einstellung, vor allem aber die Verarbeitung der Geschehnisse des Tages. Auch sportliche Betätigung während des Tages, die das Kind müde und ausgeglichen werden lässt, wirkt schlaffördernd.

Schlafgewohnheiten wie ein festgelegter Zu-Bett-Geh-Rhythmus können sehr hilfreich sein. Kinder fühlen sich wohl, wenn der Tag durch ein gemeinsames Abendessen ausklingt, die Eltern sie - je nach Alter - ins Bett bringen, ihnen Geschichten erzählen oder mit ihnen noch über ihre Sorgen und Ängste reden.

Für ein Kind, das nicht müde ist, aber zu einer festgelegten Uhrzeit ins Bett gehen soll, kann es eine große Hilfe sein, sich Bilderbücher anzuschauen oder - falls es alt genug ist - zu lesen. Weitere Hilfen können sein: leise, beruhigende Musik oder - bei ängstlichen Kindern - eine gedämpfte Lichtquelle.